18. Mai 2018

ARENA im Sportpark Soers

Gemeinschaftsprojekt von PTSV und ALRV

Aus der jahrelang bestehenden Not heraus, für den Spielbetrieb der „Ladies in Black“ über eine den Anforderungen der Volleyball Bundesliga entsprechende Spielstätte zu verfügen, hat der PTSV Aachen das multifunktionale Projekt PTSV Arena im „Sportpark Soers“ angestoßen und zu einem Gemeinschaftsprojekt von PTSV und ALRV ausgebaut. Die lokalpolitischen Gremien sowie der Planungsausschuss des Rats der Stadt Aachen sprechen sich für ein solches Gemeinschaftsprojekt auf dem bisherigen Gelände des Polizeipräsidiums aus.

Die Idee
Der PTSV Aachen, einer der großen Freizeit- und Breitensportanbieter der Region und alleiniger Gesellschafter der Spielbetriebs-GmbH „Ladies in Black“ (LiB), plant den Bau einer PTSV Arena.

Mit dieser Arena sollen die LiB endlich die dringend erforderliche Spielsportstätte erhalten, die den Auflagen der Volleyball Bundesliga (VBL) entspricht. Gleichzeitig stößt der PTSV Aachen, dessen Mitgliederzahl sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt hat, den sportbezogenen Ausbau und die Weiterentwicklung des „Sportpark Soers“ an, der über eine Rahmenplanung der Stadt Aachen bereits politisch beschlossen, aber zwischenzeitlich ins Stocken geraten ist.

Geplant ist eine neue, kombinierte Sportanlage verbunden mit einem Revirement der bereits bestehenden PTSV-eigenen Anlagen, die dem erfreulicher Weise gestiegenen Bedarf – insbesondere im Kinder- und Jugendbereich – nicht mehr genügen. Für eine entsprechende Erweiterung benötigt der PTSV Aachen Flächen vom derzeitigen Polizeipräsidium.

Auch der benachbarte ALRV ist auf zusätzliche Flächen angewiesen, um ein Funktionsgebäude sowie eine neue Reitsporthalle zu errichten – schließlich stehen auch hier die Zeichen auf Wachstum. Ein Interessenskonflikt ist dabei nicht zu erwarten – im Gegenteil, beide Vereine können sich vorstellen, die frei werdenden Flächen in Teilen gemeinsam zu nutzen. Dies trifft insbesondere auf die Multifunktionshalle zu.

Sowohl die Bedürfnisse des PTSV Aachen als auch die Bedürfnisse des ALRV decken sich mit der von der Stadt Aachen beschlossenen Rahmenplanung für den Sportpark Soers. In dieser wird gefordert, dass das Gelände des jetzigen Polizeipräsidiums dem ortsansässigen Vereinssport zugesprochen wird, sobald der Umzug des Polizeipräsidiums in die Trierer Straße abgeschlossen ist. Dies wurde durch die jüngste Tagung des Planungsausschusses noch einmal bekräftigt und durch die lokalpolitischen Gremien befürwortet.

Die Multifunktionshalle im Sportpark Soers – mehr als eine Spielhalle für die Ladies in Black
Die Multifunktionalität der künftigen Sportanlage hat das Potenzial, die Attraktivität des Sportpark Soers und seine Sichtbarkeit im Stadtbild deutlich zu erhöhen.

Durch ihre Vielfalt an Nutzungsoptionen und möglichen Zweckbestimmungen wird diese zu einer Bereicherung für das Sportleben der Aachener Bevölkerung. Gleichzeitig ist sie ein Beitrag zu einer nutzungsbezogenen und bedarfsgerechten Stadtentwicklung.

Zusammengenommen ergeben diese Aspekte einen unschätzbaren Benefit für die Stadt Aachen, den Sportpark Soers und für die Entwicklungsperspektive des PTSV Aachen, insbesondere seiner Kinder- und Jugendarbeit.

Die städteplanerischen Aspekte im „Sportpark Soers“
Mit der PTSV Arena kann der „Sportpark Soers“ auf der Grundlage der vorliegenden Rahmenplanung städtebaulich weiterentwickelt werden. Somit gewinnt er an Attraktivität für alle Altersstufen der Aachener Bevölkerung.

Die Finanzierungsbausteine
Im Kontext der differenzierten Planung der PTSV Arena hat die Projektgruppe des PTSV Aachen umfassende Grundlagen ermittelt, mit deren Hilfe die einzelnen Baumodule, Planungsnotwendigkeiten und Realisierungsmöglichkeiten bewertet werden können.

Mit Blick auf die Finanzierung wurde eine differenzierte Wirtschaftlichkeitsberechnung – auch modular für die unterschiedlichen Gebäudeteile – erstellt. Mögliche Finanzierungsbausteine des Projektes sind insbesondere Baukostenzuschüsse, der Sportbetrieb, Veranstaltungen, Mieteinnahmen, ein Catering-Service sowie Vermarktungsstrategien. Diese sollen die Realisierung des Projektes sichern, schließen darüberhinausgehende Finanzierungsbausteine jedoch nicht aus.

Die unterschiedlichen Realisierungsmöglichkeiten gilt es in einem nächsten Schritt zu überprüfen, um die Projektplanung entsprechend anpassen zu können. Nur so kann eine differenzierte Planung der einzelnen Themenbereiche konkretisiert werden.

Das Resümee
Der PTSV Aachen benötigt für die „Ladies in Black“ dringend eine Spielsporthalle, die den Anforderungen der Volleyball Bundesliga genügt und den Spielbetrieb langfristig sichert. Gleichzeit sind umfängliche Erweiterungen und Sanierungen der bestehenden PTSV Sportanlagen erforderlich.

Das sind die Beweggründe für den PTSV Aachen, sich sehr ernsthaft und nachhaltig mit dem Projekt der PTSV Arena zu befassen. Unterstützend kommt noch hinzu, dass mit dem ALRV eine Partnerschaft eingegangen werden kann, die durch die gemeinsamen Nutzungen von einer Vielzahl von Funktionsräumen Synergien herstellt, die die Investitionen und die Bewirtschaftung auf zwei Nutzer verteilen.

Mit der Nutzung des eigenen Geländes des PTSV in Verbindung mit den in Kürze zur Verfügung stehenden Anteilen der Fläche des jetzigen Polizeipräsidiums bietet der PTSV nicht nur eine hochattraktive Lösung, sondern auch seine vielfältig ausgewiesene Expertise an, die Realisierung und den Betrieb zu gestalten.

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