Spieltags-Übersicht

Spieltag 1
14.10.2017 , 19:30 Uhr
Allianz MTV Stuttgart vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 2 Heimspiel
21.10.2017 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs Rote Raben Vilsbiburg
Spieltag 3
28.10.2017 , 19:00 Uhr
SSC Palmberg Schwerin vs Ladies in Black Aachen
Spieltag VCO Heimspiel
04.11.2017 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs VCO Berlin
Spieltag 4 Heimspiel
05.11.2017 , 16:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs SC Potsdam
DVV Pokal Achtelfinale
11.11.2017 , 19:30 Uhr
Allianz MTV Stuttgart vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 5 Heimspiel
18.11.2017 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs VfB Suhl LOTTO Thüringen
Spieltag 6
02.12.2017 , 18:00 Uhr
Schwarz-Weiß Erfurt vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 7 Heimspiel
09.12.2017 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs Dresdner SC
Spieltag 8
17.12.2017 , 14:30 Uhr
USC Münster vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 9 Heimspiel
28.12.2017 , 19:30 Uhr
Ladies in Black Aachen vs VC Wiesbaden
Spieltag 13
05.01.2018 , 19:00 Uhr
SC Potsdam vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 11
13.01.2018 , 19:00 Uhr
Rote Raben Vilsbiburg vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 10 Heimspiel
17.01.2018 , 19:30 Uhr
Ladies in Black Aachen vs Allianz MTV Stuttgart
Spieltag 12 Heimspiel
20.01.2018 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs SSC Palmberg Schwerin
Spieltag 14
03.02.2018 , 19:00 Uhr
VfB Suhl LOTTO Thüringen vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 15 Heimspiel
10.02.2018 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs Schwarz-Weiß Erfurt
Spieltag 16
17.02.2018 , 17:30 Uhr
Dresdner SC vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 17 Heimspiel
24.02.2018 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs USC Münster
Spieltag VCO
25.02.2018 , Achtung: in Aachen, Neuköllner Straße um 16:00 Uhr
VCO Berlin vs Ladies in Black Aachen
Spieltag 18
10.03.2018 , 19:30 Uhr
VC Wiesbaden vs Ladies in Black Aachen
Playoff Viertelfinale Hinspiel
17.03.2018 , 16:00 Uhr
VC Wiesbaden vs Ladies in Black Aachen
Playoff Viertelfinale Rückspiel
21.03.2018 , 19:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs VC Wiesbaden
Playoff Halbfinale Auswärts
31.03.2018 , 19:30 Uhr
Allianz MTV Suttgart vs Ladies in Black Aachen
Playoff Halbfinale Heimspiel
07.04.2018 , 18:00 Uhr
Ladies in Black Aachen vs Allianz MTV Stuttgart

Ladies in Black Aachen vs SC Potsdam

Vorbericht

Volleyball Total am Wochenende in Aachen

Gegen Berlin und Potsdam soll gepunktet werden

VCO Berlin am Samstag (18:00 Uhr) und SC Potsdam am Sonntag (16:00 Uhr) heißen die beiden Gegner innerhalb von weniger als 24 Stunden im heimischen Hexenkessel für Volleyball-Bundesligist Ladies in Black Aachen.

Mit dem VCO Berlin – also der deutschen Nachwuchsnationalmannschaft – begrüßen die Ladies in Black Aachen nun schon traditionell gern gesehene Gäste. Das Aachener Publikum honoriert immer wieder die Leistung der aus Berlin anreisenden Nachwuchstalente mit der ganz speziellen, respektvollen und freundschaftlichen Atmosphäre im Hexenkessel.

Die Aachener Spielerinnen sind sich nicht erst seit den Partien des Vorjahres bewusst, dass sich hier eine Mannschaft präsentiert, die hungrig ist, Talente mitbringt, die sich zeigen wollen und natürlich eine gute Volleyballschule sowie den Willen zum Erfolg mitbringen.

Das große Plus der Ladies in Black ist die Erfahrung und die spricht eindeutig dafür, dass die Aachenerinnen mit ihrem eingespielten Team als Favoritinnen in dieses Spiel gehen.

Am Sonntag fällt die Prognose schon etwas schwerer. Beide Teams – die Ladies in Black Aachen und der SC Potsdam haben erst kürzlich ihre Kräfte mit dem amtierenden deutschen Meister gemessen und dort mit 0:3 auf dem Papier das gleiche Resultat erzielt.
Wer jedoch die Spiele sehen konnte, kann nachvollziehen, dass zwischen beiden Endergebnissen und in den Details sehr, sehr große Unterschiede steckten.

In der aktuellen Tabelle steht man in Aachen vor dem Spiel gegen den VCO einen Rang vor den Damen des SC Potsdam mit einem Punkt Unterschied. Potsdam trotzte gleich am ersten Spieltag der Saison dem Dresdener SC zu Hause ein 3:2 ab, während man in Aachen das erste Heimspiel gegen auch hoch gehandelte Rote Raben aus Vilsbiburg glatt mit 3:0 gewann.

Beide Teams begegnen sich als unmittelbare Tabellennachbarn auf Augenhöhe mit dem Vorteil des Heimspiels und besseren Momentums bei den Gastgebern, weswegen man leise Hoffnung auf eine reiche Punkteausbeute hegen darf.

Für Spannung ist gesorgt. Die Spiele live zu erleben, wird ein echter Höhepunkt sein. Die Halle öffnet am Samstag zur neuen Standardzeit um 16:30. Einlass ab Sonntag ist ab 14:30 Uhr. Angepfiffen werden die Partien um 18:00 Uhr am Samstag und 16:00 Uhr am Sonntag. Tickets sind wie immer an der Abendkasse, den üblichen Vorverkaufsstellen oder im Online Ticket Shop (www.ticket.ladies-in-black.de) erhältlich. Ebenfalls wie immer gibt es den Live- Stream auf sportdeutschland.tv für die Zuschauer am heimischen Computer oder Fernseher und natürlich den Liveticker der VBL.

Darüber hinaus unterstützen die Ladies in Black die Aktion „MACH WA5,- DRAUS“ der Hospizstiftung Region Aachen.

Hintergrundinformationen hierzu finden sie unter https://www.hospizstiftung-aachen.de/mach-wa5-draus

Die Privatpersonen Itha Rappmann und Wolfgang Huber organisieren einen Kaffee- und Kuchenverkauf zur besten Kaffeezeit am Sonntag ab 14.30 Uhr im Hexenkessel. Der Erlös wird zu 100% der Hospizstiftung zu Gute kommen.
Die Ladies in Black und die Initiatoren hoffen auf regen Absatz und dadurch eine tolle Unterstützung der genannten Aktion durch die Fans.

Nachbericht

Ladies in Black holen in einem Nervenspiel 2 Punkte gegen Potsdam

3:2-Sieg nichts für schwache Nerven – Aachen kämpferisch überzeugend

 

Im zweiten der zwei Heimspiele am Wochenende holten sich die Ladies in Black Aachen in einem hochdramatischen und überaus spannenden Spiel zweier Teams auf Augenhöhe ein 3:2 (25:22, 23:25, 23:25, 25:18, 15:8) und sicherten somit im fünften Punktspiel zwei weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Im ersten Durchgang liefen die Aachenerinnen zunächst einem 2-Punkte Rückstand hinterher (6:8 zur ersten technischen Auszeit). Doch die zweite Hälfte ging klar an das Team um die wieder starke  Aachener Libera Kirsten Knip, so dass schon zur zweiten T.T.O. Aachen mit 16:14 führte.

Während die Potsdamerinnen immer wieder Nicole Oude Luttikhuis als Aufschlagziel suchten, servierten die Aachenerinnen über das gesamte Spiel hinweg sehr häufig auf die Libera Potsdams, Sophie Dreblow. Über 21:18 ging Satz eins dann mit 25:22 an die Ladies in Black. Dabei vertraute Saskia van Hintum zunächst Britt Bongaerts im Zuspiel, Frauke Neuhaus auf Diagonal, Jeanine Stoeten und Tessa Polder auf der Mitte und neben der schon erwähnten Oude Luttikhuis der Kapitänin McKenzie Adams.

Der zweite und dritte Durchgang waren fast identische Kopien voneinander, ähnelten sich vor allem im Satzverlauf: Potsdam drückte etwas mehr, schlug besser auf und machte etwas weniger Fehler, Aachen ließ sich oft zu sehr verunsichern und konnte erst zum Ende hin das Spiel jeweils wieder offen gestalten. Doch beide Sätze gingen leider knapp mit 23:25 an die Gäste.

Den Beginn des dritten Satzes dominierte dabei Aachen noch extrem mit 6:1 (war Potsdam noch beim Pausentee?), doch ein unglücklicher Ball führte dann nicht zum 7:1, sondern weckte die Kampfeslust bei der Mannschaft aus Brandenburg um die frühere Aachenerin Ivona Svobodnikova und schnell stand es wieder 6:6. Frustriert wechselte das Aachener Team, welches zwischenzeitlich auf drei Positionen gewechselt hatte (Karolina Pisla für Oude Luttikhuis, Jelena Sunjic für Frauke Neuhaus und Anna Kalinovskaya für Polder), auf die andere Seite.

Und jene Kalinovskaya war es dann im vierten Satz, welche die starke Diagonalspielerin Potsdams, die Serbin Drpa, gleich mehrfach pflückte und damit wichtige Blockpunkte beisteuerte. Übrigens war – nach den beiden extrem knapp und unglücklich verlorenen Sätzen zwei und drei – keinerlei Aufgabe auf Seiten der Ladies spürbar; im Gegenteil: die 1110 begeisterten Zuschauer bekamen nun eine kämpferische und mutige Aachener Sechs zu sehen, welche sich ruckzuck wieder die Stimmung und ihr Publikum auf ihre Seite holten.

Der Lärm, den das Aachener Publikum in dieser Phase erzeugte, ließ die Ladies in Black nun auf einer Welle des Muts und Selbstbewusstseins schwimmen. Auf einmal klappten auch die schwierigen Bälle, der Aachener Block stand wie eine Wand und der Schnellangriff über die Mitte (Stoeten und Kalinovskaya) machte Punkt um Punkt. Und nun drehte auch Jelena Sunjic richtig auf, sie verwandelte quasi fast jeden Angriffsball zum Punkt – diese Phase führte auch sicherlich dazu, dass Gäste-Trainer Davide Carli Sunjic zur MvP des Spiels machte.

Mit dem Rückenwind des gewonnenen vierten Durchgangs (25:18) ging es im Tie-Break direkt weiter, die Aachener Block- und Angriffswelle war nun nicht mehr zu stoppen. Über 5:1, 8:4 und 10:5 näherte das Heim-Team schnell und souverän dem Matchball (14:8), der auch direkt (Sunjic) unter tosendem Jubel der – sehr zufriedenen – Fans verwandelt wurde. Nun war erneut (nach dem 3:0 vom Samstag gegen VCO Berlin) Feiern angesagt – Ehrenrunde, Humba, das Übliche halt. Trainerin Saskia van Hintum, die Ivona Svobodnikova von Potsdam zur besten Spielerin erklärte, sagte hinterher: „Ich habe dem Team vor dem Tie-Break gesagt, heute müsst Ihr Euch belohnen… und das haben sie dann auch getan.“

Nächste Woche pausiert nun die Meisterschaft, das DVV-Pokal-Achtelfinale steht an und die Aachenerinnen – jetzt Tabellenfünfter – müssen zum MTV Stuttgart (Vierter), bei dem es am ersten Spieltag der Liga noch eine knappe 1:3-Niederlage gab – mal schauen, was im Pokal so geht. Doch damit wird sich das Team erst nach den zwei verdienten freien Tagen beschäftigen. Die 1110 Zuschauer jedenfalls werden bestimmt wiederkommen, wenn am 18.11. dann Suhl zur Neuköllner Straße kommen wird.

 

Text: André Schnitker // Ladies in Black Aachen Foto: www.photo-steindl.com

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Seit 2008 spielen die LADIES IN BLACK in der ersten Bundesliga. Und sind dort zu einer starken Marke für Volleyball in seiner fairsten, schönsten und emotionalsten Form geworden.

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