21. Januar 2018

Punkt für Ladies in Black in unfassbarem Match

Der deutsche Meister Schwerin und die LiB Aachen kämpfen bis in die Verlängerung

Zunächst die nüchternen Zahlen: nach 124 Minuten reiner Spielzeit (!) gewinnt der amtierende Deutsche Meister SSC Palmberg Schwerin bei den Ladies in Black Aachen vor 1.005 Zuschauern mit 3:2 nach Sätzen (15:25, 25:15, 25:22, 18:25, 23:25) – ja…, Sie lesen richtig, der Tie-Break ging aus wie ein normaler Satz!

Und jetzt das Emotionale und der schwierige Versuch, ein solches nicht zu beschreibendes Match doch irgendwie zu beschreiben. Eines vorweg: es war eines der Spiele, über die man wahrscheinlich noch in 10 Jahren reden wird. Und irgendwie ist es für jeden Volleyball-Fan schade, der sich dieses Match hat entgehen lassen.

Zum Spielverlauf: Als Erklärung für den – nennen wir ihn mal ‚verschlafenen‘ – ersten Satz könnte sicherlich der Spielverlauf am vergangenen Mittwoch (unglückliches 1:3 gegen Stuttgart) herhalten. Irgendwie gelang sehr wenig der scheinbar verunsicherten Heimmannschaft, während bei Schwerin alle Mechanismen annähernd fehlerfrei und perfekt aussahen und der Punktestandverlauf von 2:8, 6:16 und 9:21 spricht für sich.

Die logische Folge: ein klares und auch in dieser Deutlichkeit verdientes 25:15 für die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem Seitenwechsel dann genau umgedrehte Situation: 8:5, 16:9 und 21:12 – Aachens Spielerinnen schlugen gut auf, der starke Block pflückte ein ums andere Mal die Schweriner Angriffsversuche und ihrerseits fanden die Schmetterbälle der Ladies aus Aachen häufig das Schweriner Feld. Mitten im Satz holte sich Deutschlands Volleyballerin des Jahres – Schwerins Louisa Lippmann – die rote Karte wegen „ungebührlichen Verhaltens“.

Mit genau dem gleichen Satzergebnis wie zuvor (25:15) war jedenfalls der Satzausgleich damit schon einmal geschafft…

Den ausführlichen Spielbericht und eine stimmungsvolle Bildergalerie finden Sie in unserem Spielbericht.

04. Juli 2018

Kader der Ladies in Black komplett

Die Block-Spezialistin aus Idaho verfügt über eine Angriffsabschlaghöhe von 3,11 Meter und eine Blockreichhöhe von 2,98 Meter. „Madi“, so ihr Spitzname, wurde in der vergangenen College-Saison zur besten Spielerin ihres Teams, den „Nighthawks“, gekürt.
02. Juli 2018

Die zehnte Lady ist Krista DeGeest

Die 1,90 Meter große US-Amerikanerin kommt vom VfB Suhl LOTTO Thüringen, spielte davor drei Jahre lang in der ersten Liga Rumäniens bei CSM Lugoj, nachdem sie 2013 beim schwedischen Club Svedala Volley in Europa startete.
22. Juni 2018

Das Zuspiel der LiB ist komplett

"Saskia ist dafür bekannt, hart mit Ihrem Team zu arbeiten und Spielerinnen auf eine höhere Ebene zu bringen - also wollte ich auch ein Teil davon sein."
18. Juni 2018

Belgische Nationalspielerin nach Aachen

Vor zwei Jahren habe ich bei einem Spiel in Aachen auf der Tribüne gesessen und ich war so beeindruckt von den enthusiastischen Aachener Fans. Damals wusste ich schon, dass ich mal für dieses Team spielen möchte.
15. Juni 2018

Starke US-Diagonalspielerin für die LiB

Vom starken College-Team der „University of Oregon“ kommt die 1,90 Meter große amerikanische Diagonalangreiferin Taylor Agost ins Team der Ladies in Black, die über eine beachtliche Abschlaghöhe beim Angriff verfügt: 3,23 Meter!
06. Juni 2018

Ladies in Black melden kommende Saison erstmals Europapokal

Die Verantwortlichen bei den Ladies in Black geben “Grünes Licht”. Aachen spielt international! “Wichtiges Signal” sagt Sportdirektor Sebastian Gutgesell.
01. Juni 2018

Dieter Ostlender neuer Geschäftsführer der LiB

Dieter Ostlender - bisher verantwortlich für Marketing und Sponsoring - übernimmt ab 1. Juni die Aufgaben von Bastian Heckert und wird neuer Geschäftsführer der Ladies in Black Aachen Spielbetriebs GmbH.
28. Mai 2018

LiB Verstärkung aus den Niederlanden

„Ich freue mich sehr darauf, nächste Saison für die Ladies in Black zu spielen. Ich habe zweimal in Aachen als Gästespielerin spielen müssen und ich kann sagen, dass es sehr schwer ist, in der kleinen Halle mit den vielen, vielen Aachener Fans zu bestehen..."

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