05. November 2017

Ladies in Black holen in einem Nervenspiel 2 Punkte gegen Potsdam

3:2-Sieg nichts für schwache Nerven – Aachen kämpferisch überzeugend

 Im zweiten der zwei Heimspiele am Wochenende holten sich die Ladies in Black Aachen in einem hochdramatischen und überaus spannenden Spiel zweier Teams auf Augenhöhe ein 3:2 (25:22, 23:25, 23:25, 25:18, 15:8) und sicherten somit im fünften Punktspiel zwei weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Im ersten Durchgang liefen die Aachenerinnen zunächst einem 2-Punkte Rückstand hinterher (6:8 zur ersten technischen Auszeit). Doch die zweite Hälfte ging klar an das Team um die wieder starke  Aachener Libera Kirsten Knip, so dass schon zur zweiten T.T.O. Aachen mit 16:14 führte.

Während die Potsdamerinnen immer wieder Nicole Oude Luttikhuis als Aufschlagziel suchten, servierten die Aachenerinnen über das gesamte Spiel hinweg sehr häufig auf die Libera Potsdams, Sophie Dreblow. Über 21:18 ging Satz eins dann mit 25:22 an die Ladies in Black. Dabei vertraute Saskia van Hintum zunächst Britt Bongaerts im Zuspiel, Frauke Neuhaus auf Diagonal, Jeanine Stoeten und Tessa Polder auf der Mitte und neben der schon erwähnten Oude Luttikhuis der Kapitänin McKenzie Adams.

Der zweite und dritte Durchgang waren fast identische Kopien voneinander, ähnelten sich vor allem im Satzverlauf: Potsdam drückte etwas mehr, schlug besser auf und machte etwas weniger Fehler, Aachen ließ sich oft zu sehr verunsichern und konnte erst zum Ende hin das Spiel jeweils wieder offen gestalten. Doch beide Sätze gingen leider knapp mit 23:25 an die Gäste. Den Beginn des dritten Satzes dominierte dabei Aachen noch extrem mit 6:1 (war Potsdam noch beim Pausentee?), doch ein unglücklicher Ball führte dann nicht zum 7:1, sondern weckte die Kampfeslust bei der Mannschaft aus Brandenburg um die frühere Aachenerin Ivona Svobodnikova und schnell stand es wieder 6:6.

Frustriert wechselte das Aachener Team auf die andere Seite, welches zwischenzeitlich auf drei Positionen gewechselt hatte (Karolina Pisla für Oude Luttikhuis, Jelena Sunjic für Frauke Neuhaus und Anna Kalinovskaya für Polder).

Lesen Sie weiter in unserem ausführlichen Bericht zum Spiel

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