23. Juli 2019

Sensation: Deutsche Meisterin und Nationalspielerin Jana Franziska Poll letzter Neuzugang bei den Ladies in Black

Nach sieben Jahren kehrt Publikumsliebling von Stuttgart in den Hexenkessel zurück

Den Verantwortlichen der Ladies in Black Aachen ist zum Abschluss der Mannschaftszusammenstellung (nun ist der Kader komplett) durch diesen Königs-Transfer neben der Sensation, was das Sportliche angeht, eine tolle  Kombination gelungen: mit der Rückkehr der aktuellen Nationalspielerin und amtierenden deutschen Meisterin Jana Franziska Poll kommt eine gehörige Portion Erfahrung und gleichzeitig eine sofortige Identifikationsfigur in das neu formierte Team des Bundesligisten Ladies in Black Aachen.

Trainerin Saskia van Hintum sieht durch die Verpflichtung gleich mehrere Vorteile für ihr Team: „Bei einer neuen und – im Vergleich zur Vorsaison so veränderten – Mannschaft und auch bei so vielen jungen Spielerinnen ist eine Spielerin wie Jana wichtig für das Gleichgewicht in der Mannschaft. Sie kann ihren großen Mehrwert zeigen, indem sie ihre Erfahrungen – auch auf internationaler Ebene – teilt. Und Jana weiß auch, wie man Titel auf nationaler Ebene gewinnen kann!“

In der letzten Saison spielte die 31-jährige Außenangreiferin in Stuttgart eine herausragende und extrem konstante Rolle und hatte somit gehörigen Anteil am Meistertitel der Schwäbinnen. Schaut man sich die beeindruckende Karriere der geborenen Meppenerin an, muss man aus Aachener Sicht  mindestens elf Jahre zurückblicken: 2008 wechselte sie nach drei Jahren beim Zweitligisten SCU Emlichheim zu den Ladies in Black in die erste Bundesliga, damals noch unter dem Dach der Alemannia.

In Aachen agierte Poll immerhin vier Saisons, verbesserte sich von Spielzeit zu Spielzeit bis hin zu einer Leistungsträgerin und hatte bis zu ihrem Fortgang erheblichen Anteil an der Entwicklung des jungen Bundesliga-Standorts Aachen. Die drei Stationen dann ab 2012 innerhalb der deutschen Bundesliga lauteten Vilsbiburg, Schwerin (2 Saisons) und Hamburg. Ab 2013 bekam sie auch ihre ersten Einsätze in der deutschen A-Nationalmannschaft, mit der sie die Europaliga gewann und Vizeeuropameister wurde!

Im Jahr 2016 wechselte die 1,85 Meter große Sympathieträgerin dann ins Ausland, zum griechischen Rekordmeister Panathinaikos Athen, wurde auf Anhieb beste Außenangreiferin der griechischen Liga. Im Jahr darauf gewann sie mit Olympiakos Piräus sogar das Triple aus griechischer Meisterschaft, dem Landes-Pokal und dem Gewinn des europäischen Challenge Cups.

Anschließend wechselte sie – vergangene Saison – wieder nach Deutschland zurück, zum damaligen Vizemeister Allianz MTV Stuttgart. Als Erster der Hauptrunde ging es dann später in den Play-Offs im Halbfinale dreimal gegen Aachen: alles relativ glatte Siege für  Stuttgart und dann wurde Jana Franziska Poll mit ihrem Team gegen Schwerin im „best of five“-Modus verdiente Deutsche Meisterin. In der Champions League erreichten die Stuttgarterinnen das Viertelfinale, man schied gegen den späteren Champions League-Sieger Novara aus Italien aus und gehörte damit zu den acht besten Frauenteams Europas.

Ihre beeindruckende Geschichte nahm die neueste Ausgabe des deutschen Volleyball Magazins zum Anlass einer Titelstory mit dem Namen „Irgendwie anders“. Damit ist unter anderem auch gemeint, dass Jana Franziska Poll zu Beginn ihrer volleyballerischen Profikarriere parallel noch als Heilerziehungspflegerin in Vollzeit arbeitete. In Aachen jedenfalls würde – was die Charakterisierung des Menschen Jana Franziska angeht – niemand die Formulierung „anders“ benutzen, sicherlich und eher jedoch „besonders“! Auch Aachens Hallensprecher freut sich bestimmt schon darauf, wenn er bei erfolgreichen Punkten das Publikum aufruft mit „Das war unsere Nummer 8, Jana Franziska…“ und aus Hunderten Kehlen dann die die Antwort ertönt: „Poll – Toll“! Jana Franziska Poll kommt mittlerweile auf 84 Länderspiele für die deutsche A-Nationalmannschaft und erhält im Team – natürlich wieder – ihre schon damals getragene  Trikotnummer 8!

Interessant ist es, wenn man eine ehemalige – und nun wieder erneute – Teamgefährtin, die mit  „JFP“ schon in Emlichheim und Aachen zusammengespielt hat, nämlich Mareike Hindriksen, zu Wort kommen lässt: “Pure Freude! Das macht das Ganze noch mehr rund. Die Vorstellung bald wieder zusammen für Aachen zu spielen – das ist schon emotional und einfach super. Es kribbelt, die Saison kann losgehen.“ Zuletzt ist auch Jana Franziska Poll selber sehr gespannt auf die kommende Spielzeit: „Ich freue mich ja immer ‚zurück in Aachen‘ zu sein – doch jetzt zurück in Aachen zu sein, um wieder für die Ladies in Black zu spielen, wo damals alles begann, ist etwas ganz Besonderes für mich.“

Somit steht der 12 Spielerinnen umfassende Kader für die im Oktober beginnende Spielzeit fest, welcher folgendermaßen aussieht: Im Zuspiel die Belgierin Aziliz Divoux (Trikotnummer #2) und Mareike Hindriksen (#12), auf Diagonal die Schweizerin Maja Storck (#11) und aus Israel Polina Malik (#10), auf der Mitte die US-Amerikanerin Emily Thater (#3) und die beiden Niederländerinnen Lynn Blenckers (#4) und Tessa Polder(#5), im Außenangriff neben Vanessa Agbortabi (#1) die Norwegerin Emilie Olimstad (#9), die Niederländerin Marrit Jasper (#6) und Jana Franziska Poll (#8). Libera der Aachenerinnen ist die französische Nationalspielerin Manon Bernard (#16).

Text: Ladies in Black Aachen // André Schnitker
Fotos: DVV/fotoduda.de

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08. Juli 2019

Marrit Jasper bleibt eine Lady in Black, Tessa Polder kommt zurück

Marrit Jasper bleibt eine Lady in Black. Trotz vieler guter Angebote anderer Klubs gelang es den Aachener Verantwortlichen, die „Nummer 6“ der vergangenen Spielzeit im Team zu halten. Und Tessa Polder, die andere niederländische National-Spielerin, kommt nach einem Jahr beim SSC Palmberg Schwerin wieder zurück in die Kaiserstadt, in das Team von Saskia van Hintum und Co-Trainer Bart Janssen.
01. Juli 2019

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Auch 2019/20 heißt es: European LiB`s powered by STAWAG

Wie in der Vorsaison ist das Abenteuer CEV CUP nur durch die tolle Unterstützung einiger Sponsoren möglich, allen voran durch den Hauptsponsor und langjährigen Partner STAWAG.

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